21 junge Freiwillige starten in ihren internationalen Friedensdienst
Zentraler Entsendegottesdienst findet am 19. Juli in Karlsruhe statt
Karlsruhe, (13.07.2026). 21 junge Menschen im Alter zwischen 18 und 27 Jahren beginnen in diesem Sommer bei der Evangelischen Landeskirche in Baden ihren Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienst (FÖF). Am Sonntag, 19. Juli, werden sie gemeinsam verabschiedet. Der zentrale Entsendegottesdienst findet ab 14 Uhr im Paul-Gerhardt-Gemeindezentrum in Karlsruhe, Breite Straße 49a, statt.
Zwölf Monate werden die Friedensdienstlerinnen und Friedensdienstler an ihren Einsatzorten leben und soziale sowie gesellschaftliche Projekte unterstützen. In Südamerika engagieren sich die Freiwilligen in Argentinien, Paraguay und Uruguay, in Mittelamerika liegt der Einsatzort in Mexiko. In Europa werden Freiwillige für ihren Friedensdienst nach Rumänien und Italien entsandt.
„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten vor Ort zum Beispiel in Kitas, mit Menschen mit Behinderungen oder Senioren. Es gibt kulturelle Projekte in Begegnungszentren oder den Einsatz in der Kirchengemeindearbeit und Umweltschutzprojekte“, skizziert Vincent Berger von der Arbeitsstelle Frieden im Evangelischen Kinder- und Jugendwerk Baden (EKJB) das Aufgabenspektrum. Gemeinsam mit Lisa van Rensen verantwortet er das Angebot der internationalen Freiwilligendienste.
„Für uns ist die Freiwilligenarbeit nicht nur Unterstützung, sondern auch eine Gelegenheit, Brücken zu bauen, Ideen auszutauschen und ein Netzwerk von Menschen zu stärken, die sich für Würde und Menschenrechte einsetzt", sagt Alexia Moreno Domínguez. Sie arbeitet in der Einsatzstelle El caracol in Mexiko-Stadt - einem Projekt, das sich für die Rechte von Wohnungslosen einsetzt und Wohnungslose im Alltag unterstützt und das erstmals von zwei Freiwilligen unterstützt werden wird.
Für die Teilnahme am FÖF-Programm, für das die Bewerbungsphase für das Einsatzjahr 2027/2028 am 29. September 2026 endet, muss man in der Regel zum Zeitpunkt der Ausreise zwischen 18 und 27 Jahre alt sein. „Zudem erwarten wir für einige Stellen, dass die sprachlichen Grundlagenkenntnisse bis zum Abflug beherrscht werden“, sagt Berger. Zum Zeitpunkt der Bewerbung müsse die Kenntnisse noch nicht vorhanden sein.
Im Vorfeld des FÖF-Dienstes werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in drei Seminaren auf ihr Einsatzfeld und ihr Gastland vorbereitet. Vor Ort leben sie dann nicht in Familien, sondern in einer eigenen Wohnung. „Der Friedensdienst soll auch ein wichtiger Schritt in die Selbstständigkeit sein“, betont Berger. Zusätzlich zur Unterkunft und einer Verpflegungspauschale erhalten die FÖFlerinnen und FÖFLer ein monatliches Taschengeld.
Weitere Informationen zum Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienst, zu den Einsatzländern und den Projekten sowie zur Bewerbung finden Interessierte im Internet unter der Adresse: www.freiwillige-vor.org




