Frauenarbeit
Doris Jockmann ist Kirchenbezirksfrau, Bezirkssynodale und Hospizbegleiterin.
Bis vor kurzem engagierte sie sich auch im Diakonieverbund und im Deutschen Familienverband und war im pfarramtlichen Kassenwesen tätig. In ihrer Freizeit spielt sie gerne Flöte im Blockflötenorchester der Emmendinger Kantorei. Wie ist das alles zu schaffen? Mit viel Humor und guter Organisation, sagt Doris Jockmann, die auf eine vielfältige 35-jährige Ehrenamtslaufbahn in der Kirche zurückblicken kann.Angefangen hat alles 1983 mit der Wahl in den Ältestenkreis ihrer Kirchengemeinde Ottoschwanden. Damals war sie dort erst die zweite Frau in diesem Amt und die erste, die das Abendmahl mit ausgeteilt hat. „Für manche unmöglich“, erinnert sie sich. Vierundzwanzig Jahre ist sie als Älteste geblieben, davon zwölf Jahre als Vorsitzende. „Schön und intensiv war es.“Die Älteste von sieben Geschwistern ist es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen. Aufgewachsen in Freiamt, wurde sie Steuerfachgehilfin. Ein Autounternehmer erkannte ihre Fähigkeiten und warb sie ab; dort blieb sie auf den Tag genau 20 Jahre. Heute lebt und engagiert sich die Mutter zweier Söhne in Emmendingen.In der Frauenarbeit kann die Zahlenfrau mit dem pfiffigen Kurzhaarschnitt ihre Liebe für das Kreative und Schöpferische leben, Frauenkreise vorbereiten, Themen kreativ bearbeiten, Frauen in ihrem Alltag begleiten, den Glauben in der Gemeinschaft einüben.Seit vier Jahren leitet sie die Bezirksfrauenarbeit im Kirchenbezirk Emmendingen. Mal geht es darum, den Bezirksfrauentag für 200 Frauen vorzubereiten, mal um die Adventsfeier im kleinen Kreis. Das alles zu organisieren, liegt ihr. Sie freut sich, dass die Menschen ihr Vertrauen entgegenbringen und ihr zutrauen, etwas zu bewegen in der Kirche.Doch auch das spürt die 67-Jährige, wie mühevoll es ist, Menschen für Kirche zu begeistern. Frauenarbeit ist kein Selbstläufer. Was ist zu tun? „Am Ball bleiben, offen sein für aktuelle Themen, als evangelische Frauen sich nicht zurücknehmen, jüngere Frauen im Blick behalten und trotzdem ältere Frauen nicht vernachlässigen.“Offen für neue spirituelle Wege ist auch Doris Jockmann und ließ sich zur ehrenamtlichen Mitarbeiterin im ambulanten Hospizdienst ausbilden. „Zuwendung zeigen, Zeit haben, Zuhören können ist wichtig,“ sagt die Sterbebegleiterin und fügt in ihrer ruhigen, lebensbejahenden Art hinzu: „Abschiednehmen kann sehr schön sein!“
Bis vor kurzem engagierte sie sich auch im Diakonieverbund und im Deutschen Familienverband und war im pfarramtlichen Kassenwesen tätig. In ihrer Freizeit spielt sie gerne Flöte im Blockflötenorchester der Emmendinger Kantorei. Wie ist das alles zu schaffen? Mit viel Humor und guter Organisation, sagt Doris Jockmann, die auf eine vielfältige 35-jährige Ehrenamtslaufbahn in der Kirche zurückblicken kann.Angefangen hat alles 1983 mit der Wahl in den Ältestenkreis ihrer Kirchengemeinde Ottoschwanden. Damals war sie dort erst die zweite Frau in diesem Amt und die erste, die das Abendmahl mit ausgeteilt hat. „Für manche unmöglich“, erinnert sie sich. Vierundzwanzig Jahre ist sie als Älteste geblieben, davon zwölf Jahre als Vorsitzende. „Schön und intensiv war es.“Die Älteste von sieben Geschwistern ist es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen. Aufgewachsen in Freiamt, wurde sie Steuerfachgehilfin. Ein Autounternehmer erkannte ihre Fähigkeiten und warb sie ab; dort blieb sie auf den Tag genau 20 Jahre. Heute lebt und engagiert sich die Mutter zweier Söhne in Emmendingen.In der Frauenarbeit kann die Zahlenfrau mit dem pfiffigen Kurzhaarschnitt ihre Liebe für das Kreative und Schöpferische leben, Frauenkreise vorbereiten, Themen kreativ bearbeiten, Frauen in ihrem Alltag begleiten, den Glauben in der Gemeinschaft einüben.Seit vier Jahren leitet sie die Bezirksfrauenarbeit im Kirchenbezirk Emmendingen. Mal geht es darum, den Bezirksfrauentag für 200 Frauen vorzubereiten, mal um die Adventsfeier im kleinen Kreis. Das alles zu organisieren, liegt ihr. Sie freut sich, dass die Menschen ihr Vertrauen entgegenbringen und ihr zutrauen, etwas zu bewegen in der Kirche.Doch auch das spürt die 67-Jährige, wie mühevoll es ist, Menschen für Kirche zu begeistern. Frauenarbeit ist kein Selbstläufer. Was ist zu tun? „Am Ball bleiben, offen sein für aktuelle Themen, als evangelische Frauen sich nicht zurücknehmen, jüngere Frauen im Blick behalten und trotzdem ältere Frauen nicht vernachlässigen.“Offen für neue spirituelle Wege ist auch Doris Jockmann und ließ sich zur ehrenamtlichen Mitarbeiterin im ambulanten Hospizdienst ausbilden. „Zuwendung zeigen, Zeit haben, Zuhören können ist wichtig,“ sagt die Sterbebegleiterin und fügt in ihrer ruhigen, lebensbejahenden Art hinzu: „Abschiednehmen kann sehr schön sein!“



